Umwelt 
Ohne den erhobenen Zeigefinger zu benutzen, halte ich es doch für wichtig, daß jeder der die Natur in irgendeiner Weise nutzt, acht darauf geben sollte das genutzte Fleckchen Erde so zu hinterlassen wie es vorgefunden wurde. Besser noch, vielleicht auch irgendwelchen Unrat mitzunehmen den er vielleicht garnicht verursacht hat.
In meiner nunmehr, mit Unterbrechungen über 30jährigen »Anglerkarriere« sind mir viele Dinge untergekommen die mich doch manchmal an dem Geisteszustand einiger Personen zweifeln liessen. Das härteste war ein Lagerfeuer mit Plastiktüten und einem Autoreifen, und das von Boots- und (danach) Brandungsanglern die gerade einen Sack voller schöner Dorsche aus dem Schlauchboot zu ihrem Auto gebracht hatten. Glücklicherweise fing es recht schnell an zu regnen, eine Aufklärung des Sachverhaltes scheiterte leider an »Kommunikationsproblemen«.
Ich denke wohl dass die Allermeisten die diese Zeilen lesen, mit mir übereinstimmen dass auf so ein Verhalten eigentlich ein sofortiger Einzug des Fischereischeines folgen sollte – wenn überhaupt vorhanden. Genau diese schwarzen Schafe sind es, die dafür sorgen dass wir Meeresangler teilweise so einen schlechten Ruf haben.
Am Strand können sich noch manche Angler so benehmen wie es an den heimischen Süßwassergewässern nicht mehr geduldet wird. Mehr noch, es wird von diesem Personenkreis davon ausgegangen dass die Natur das schon regeln wird (»fällt ja garnicht ins Gewicht bei soviel Wasser!«). Da werden die Knicklichter nach dem Angeln einfach liegengelassen, Angelschnur, Verpackungen, Plastiktüten, Bierdosen, Filterzigarettenkippen (eine reicht um ein Kleinkind zu töten) u.s.w. alles wird einfach dem Strand beziehungweise dem Meer übergeben.
Ich bin allerdings andererseits auch dafür, dass an den bekannten Brandungsangelplätzen (wieder) Mülleimer zur Verfügung gestellt werden. Wichtig wäre dazu noch zu sagen dass diese Mülleimer natürlich auch regelmäßig geleert werden sollten. Wenn ich überlege wieviel Geld ich schon, zum Beispiel auf Fehmarn ausgegeben habe: für Köder, Angelgeräte, Essen, Benzin, Unterkunft ... So würde ich es als Dienstleistung am Gast sehen, wenn es mir mit meiner Müllentsorgung leichter gemacht werden würde. Ich glaube eine kleine Müllumlage sollte aus den Gewinnen die der lokale Fremdenverkehr aus unserer Angelleidenschaft zieht schon drin sein.
 
 
Ich wünsche mir sehr, dass wir es gemeinsam hinbekommen dass wir auch in Zukunft »relativ« gern gesehene Gäste an den Küsten bleiben.
 
 
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